Interessante Ergebnisse zur Meisterausbildung und zur Rolle des Meisters als Ausbildner liefert eine vor kurzem erschienene Studie des Amt für Arbeitsmarktbeobachtung zum Thema "Die zeitliche Entwicklung der Lehrbetriebe".
Demnach blieb die Zahl der Betriebe in denen mindestens ein Handwerksmeister tätig ist, blieb im Laufe der betrachteten Jahre stabil und schwankt zwischen 2.500 und 2.600. Davon fielen 2015 rund 1.300 Eigentümer. Davon haben 527 Betriebe zumindest einen traditionellen Lehrling ausgebildet, deutlich weniger als im Jahr 2005 wo die Zahl noch bei 738 Betrieben lag.
300 Betriebe hatten 2015 einen Handwerksmeister als Eigentümer und mindestens einen Meister unter ihren Beschäftigten. 62% davon, also 183 Betriebe, nahmen mindestens einen traditionellen Lehrling auf. In jedem dieser Betriebe arbeiteten jedes Jahr durchschnittlich 2 traditionelle Lehrlinge.
In 950 Betrieben ist nicht der Eigentümer sondern mindestenes ein Arbeitnehmer im Besitz des Meisterbriefes. 38% davon bilden traditionelle Lehrlinge aus. Die Durchschnittszahl der Lehrlinge sank bei diesen Betrieben allerdings von 2,2 im Jahr 2005 auf 1,9 im Jahr 2015.
Die gesamte Studie ist unter www.provinz.bz.it/arbeit abrufbar.