Mit gleich zwei Weiterbildungsabenden zum Thema "Was kostet die Meisterstunde?" ist der Meisterbund in das neue Jahr gestartet.
Insgesamt 36 Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben an den beiden Weiterbildungsabenden in der Orchideenwelt Raffeiner in Gargazon und bei der Firma Weger in Kiens teilgenommen. Referent Othmar Untergassmair gab einen Überblick was man bei der Kalkulation eines Studensatzes berücksichtigen muss und mit welchen Argumenten man gegenüber den Kunden argumentiert.
Für 2017 plant der Meisterbund noch weitere Weiterbildungsveranstaltungen, dabei soll im März mittels einer Mitgliederumfrage eine Bedarfserhebung gemacht  und darauf aufbauend ein gezieltes Weiterbildungsprogramm ausgearbeitet werden . Auch die Netzwerktreffen in den Meisterbetrieben werden fortgesetzt. "Die Besuche in den Meisterbetrieben bieten allen Mitgliedern die Möglichkeit voneinander zu lernen und sich untereinander zu vernetzen", sind die Mitglieder des Rates der Meister überzeugt. 
Von großer Bedeutung wird auch das Abkommen mit der Handels-, Industie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammer Bozen, welches die Einrichtung eines offiziellen Verzeichnisses der Meister auf der Internetseit der Handelskammer vorsieht. "Wir hoffen damit, unseren Meisterinnen und Meistern mehr Sichtbarkeit zu geben", erklärt Obermeister Martin Haller.
Ein Highlight erwartet die Mitglieder im Juli. "Am 8. Juli wird der Meisterbund ein Familienfest für Meisterinnen und Meister auf der Plose organisieren", freut sich der Obermeister.
Nicht zur kurz kommen wird auch die Lobbyarbeit, der Rat der Meister wird sich weiterhin konsequent für die Interessen der Meisterinnen und Meister einsetzen und die Meisterausbildung konsequent bewerben.